Archiv für den Monat: März 2021

Wenn ein geliebter Mensch plötzlich destruktiv über die eigene „Kirche“ spricht

Autor: Guido Müller

Wenn ein geliebter Mensch plötzlich „destruktiv“ über eine früher geliebte Institution spricht, kommen bei manchen Glaubensgeschwistern nicht nur „gelernte Vorurteile“ zum Vorschein, sondern auch folgende Gedanken:

– „Mir wurde das in der Kirche nie so beigebracht“
– „Keine Ahnung wo Du das aufgeschnappt hast“
– „Es ist anders als Du es darstellst“

Das führt doch recht häufig zu einem Zustand verwirrender Frustration, der sich auch für mich in der Vergangenheit selten zu meiner Zufriedenheit auflösen liess.

Ich möchte mal eine Perspektive mit ins Spiel bringen, die mir neuerdings dabei hilft:

Jeder Mensch der z.B. in der Institution Kirche Jesu Christi HLT aufwächst oder bekehrt wird, baut sich – ob bewusst oder unbewusst – ein Weltbild auf. Ich will das mal mit einem Gebäude vergleichen.

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Auf der Suche nach Identität und Individualität: Mein Weg als Musikerin und Frau mit christlich geprägten Wurzeln

Live-Gespräch mit Sabine Hermann (Moderation: Guido Müller)

Sabine Hermann sagte einmal: „Je mehr ich meine aufrichtigen Wünsche nach Authentizität und Unabhängigkeit in meine Gebete einbeziehe, desto freier werde ich. Dadurch entsteht ein immer tieferes Vertrauen, dass Gott wirklich unser Glücklichsein möchte und dass die Entfaltung des individuellen Selbst ein wesentlicher Teil davon ist.“

In diesem Live-Gespräch erzählt sie von ihrer bisherigen Glaubens- und Lebensreise und ihren Herausforderungen, in einer streng konservativ-christlichen Glaubensumgebung Individualität und Identität zu finden. Es wird deutlich, wie sehr ihr Musik durch ihre Probleme und Schwierigkeiten hindurch geholfen hat und welche geistigen Erfahrungen damit in Verbindung stehen. Diverse Stücke werden auch angespielt und kommentiert, unter anderem ihr wohl bekanntestes Lied, das Cover von „Gabriellas Sång“ aus dem Film „Wie im Himmel“.

0:00​ Einführung
3:58​ Lied „Engel“ mit persönlicher Kommentierung
8:11​ Musiker und „Propheten“
11:15​ Persönlicher Glaubenshintergrund
25:09​ Umgang mit „verkrusteten Vorstellungen“
32:00​ Veränderte Musik / Neuer Stil
36:00​ Lied „Gabriellas Sång“ aus dem Film „Wie im Himmel“ mit persönlicher Kommentierung
42:20​ Sabines Erkenntnisprozess: „Von Freude und Glück leiten lassen“
45:14​ „Berufsbezogenes Schamgefühl“ von HLT-Frauen, Talente nutzen
47:20​ „Mutter sein“ nicht als Rolle, sondern als Beziehung verstehen
50:20​ Nächste Auftritte von Sabine und Einladungen
53:30​ Schlussworte

Links:
„Engel“ by Sabine Hermann https://www.youtube.com/watch?v=llxtnBrTH2s
„Gabriellas Sång“ by Sabine Hermann https://www.youtube.com/watch?v=jtF-o-H1uCk
Webseite für Ticketkäufe und Info https://www.sabinehermann.com

Veränderte Sicht auf Vergebung: Drei persönliche Learnings die mir täglich helfen

Live-Gespräch mit Guido Müller (Moderation: Miriam Husz)

Ich hatte im Laufe meiner Kirchenzeit den Eindruck, dass wir häufig über unsere Pflicht reden, uns selbst und anderen Menschen zu vergeben. Auch, dass auf uns die größere Schuld verbleibt, wenn wir nicht vergeben. Aber ich fand es wurde zu wenig darüber gesprochen WIE man vergibt. WELCHE SICHTWEISEN auf uns selbst und den Nächsten sind hilfreich, um Vergebung zu ermöglichen?

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