Community Beitrag von Nicole Schwab

Wenn wir über Emma Smith sprechen, sprechen wir nicht einfach über eine „schwierige Frau“ oder eine Ehekrise. Wir sprechen über ein Machtgefälle, das religiös legitimiert wurde – und genau deshalb so schwer zu erkennen ist.
„Wir sprechen bei Emma Smith nicht über eine ’schwierige Frau‘ oder eine Ehekrise, sondern über ein Machtgefälle, das religiös legitimiert wurde – und genau deshalb so schwer zu erkennen ist.“
Emma Smith wollte die Polygamie nicht leben.
Nicht aus Rebellion.
Nicht aus Unglauben.
Sondern weil sie es nicht wollte.
Und dieses „Nicht-Wollen“ ist entscheidend.
Was Emma tatsächlich gesagt wurde
Joseph Smith erklärte die Polygamie nicht als persönliche Entscheidung, sondern als göttliches Gebot.
In den Offenbarungen (u. a. später in LuB 132) wird sehr deutlich: Wer dieses Gesetz annimmt, wird erhöht. Wer es ablehnt, riskiert Ausschluss, Verlust von Segnungen, Trennung, Vernichtung.
Auch wenn diese Worte theologisch verpackt sind, ist die Botschaft klar: Wenn du nicht zustimmst, verlierst du alles:
Deine Ehe.
Deine Gemeinschaft.
Deine Zugehörigkeit.
Dein ewiges Heil.







